Pferd und Reiter in Harmonie

Die Skala der Ausbildung: Takt - Losgelassenheit - Schwung - Anlehnung - Geraderichtung - Versammlung

Möchten wir ein Pferd zu einem zuverlässigen, kraftvollen, gesunden und zufriedenen Freizeitpartner ausbilden, haben wir in der "Skala der Ausbildung" einen wunderbaren Leitfaden!

Ein Pferd, das als Herden- und Fluchttier, mit seinen Fähigkeiten perfekt an seine natürlichen Bedürfnisse angepasst wurde, ist ursprünglich nicht dazu fähig als Reittier Verwendung zu finden. Sein Körperbau, seine Bewegungsabläufe und auch seine mentalen Eigenschaften sind auf die kontinuierliche Nahrungsaufnahme und im Notfall auf Flucht ausgelegt.

Was können wir nun also tun, um das Pferd für uns zu einem verlässlichen Freizeitpartner auszubilden?

Wir müssen das Pferd mental ausbilden und stärken, um ihm die Möglichkeit zu geben, stressfrei mit uns zusammen arbeiten zu können!

 

Pferd und Reiter bilden ein Team, in dem jeder seinen Platz, seine Aufgaben, seine Verantwortung, seine Wünsche und seine eigene Persönlichkeit hat, die es zu sehen, zu verstehen, zu achten und zu fördern gilt.

Wir haben  zwei Hürden zu überwinden, wenn wir beim Pferd an seiner mentalen Ebene (Kopf/Gehirn) arbeiten wollen: erstens ist das Pferd mit seiner monokularen Sehweise darauf ausgelegt, mit dem einen Auge seine Umwelt nach gefährlichen Raubtieren zu scannen und mit dem anderen Auge den Fluchtweg zu sondieren. Das bedeutet, dass beide Augen von einander getrennt arbeiten und auch die Seh-Reize fast ausschließlich an eine der beiden Gehirnhälften gesendet werden.

Zweitens arbeiten die beiden Gehirnhälften ziemlich schlecht zusammen. Das wiederum bedeutet, dass Sinneseindrücke, die z.b. auf der rechten Körperseite wahrgenommen werden, hauptsächlich in der linken Gehirnhälfte abgespeichert werden und von der rechten kaum abgegriffen werden können.

Was müssen wir also tun? Das Pferd muss alles von beiden Seiten lernen! Es muss alles von beiden Seiten sehen, fühlen, etc... schlicht beidseitig wahrnehmen, um mental ausgeglichen zu sein.

Wir als Reiter haben die Aufgabe dem Pferd das Tragen des Menschen von der Pike auf zu lernen!

 

Der Rücken, auf dem der Reiter seinen Platz findet, ist nicht fähig das zusätzliche Gewicht alleine und unbeschadet zu tragen.

 

Für die Aufrichtung der Korpus, das Aufwölben der Wirbelsäule und die kraftvolle Vorwärtsbewegung, was dringend nötig ist, um uns Reiter zu tragen, sind andere Muskeln von entscheidender Bedeutung. Diese gilt es zu aktivieren, zu stärken und stetig zu trainieren, um es dem Rücken leichter zu machen, seine eigentliche Tätigkeit, als Bewegungsmuskel, beibehalten zu können.

 

Auf der Flucht zählt vollgas Geradeaus!

Ein Pferd ist von Natur aus nicht unbedingt in der Lage ausbalanciert um Kurven und Ecken zu laufen.

 

Daher sind die dafür notwendigen Bewegungsmuster nicht angelegt. So wie auch wir Menschen das aufrechte Gehen erst über viele kleine Stufen, des Robbens, Krabbelns und einzelne mühsame Schritte lernen müssen, so ergeht es auch unseren Pferden wenn sie das Laufen unter dem Reiter erlernen sollen.

Durch ein sich langsam steigerndes Training und andauernde Wiederholungen kann das Pferd selbst herausfinden wie es sich am Besten in ungewohnten, neuen Bewegungsabläufen ausbalanciert, koordiniert und zurecht findet.

Die Dual-Aktivierung als Methode

 

Mit der Dual-Aktivierung haben wir ein genial einfaches Trainingsinstrument, welches alle Punkte der Ausbildungsskala bedient, in dem sie die klassischen Dressurlektionen für Pferd und Reiter sichtbar macht.

Strukturiertes, planvolles und effektives Training wird Ihnen helfen, ihren Partner zu einem psychisch und physisch ausbalancierten, kraftvollen und gesunden Verlasspferd auszubilden.

 

Ich freue mich, Sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen!

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